Nachlese 2020

MÄRZ

 

 

Die Generalversammlung wurde im Beisein des Präsidenten unseres Dachverbands PaN, Herrn Prof. Dr. Hermann Mückler, abgehalten.

 

 

 

 

 

Die aufliegende Tagesordnung wurde von allen anwesenden Mitgliedern angenommen. Im Bericht über die abgelaufene Geschäftsperiode konnte sehr viel positives berichtet werden. Die Rechnungsprüfer informierten, dass im Kassabericht keine Unregelmäßigkeiten gefunden werden konnten. Daraufhin erfolgte der Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstands. Dieser trat zurück und Herr Präsident Mückler hat die Funktion eines Wahlleiters übernommen. Sowohl die Wahl des Präsidenten, als auch die der Vorstandsmitglieder und Rechnungsprüfer wurde einstimmig angenommen.

 

Der neue Vorstand der Österreichisch Dänischen Gesellschaft setzt sich so zusammen:

 

Ehrenpräsidentin:                        Ingrid SKOVHUS

 

Präsident:                                     Franz HABERHAUER

 

Vizepräsident:                              StR. Christine REICHLING

 

Kassierin:                                     Lieselotte GARO

 

Kass. Stv. und Webmaster:         StR. Christine REICHLING

 

Schriftführerin:                             Elisabeth OLSEN

 

Vorstandsmitglieder                     Helga BERNDT

 

                                                     Mag. Ingrid GÖTZL

 

                                                     Prof. Jörgen FOG

 

Revisoren:                                    Irmgard PAWLISCH

 

                                                      Werner OLSEN

 

Die Wahl wurde von allen angenommen und so übergab der Wahlleiter den Vorsitz an den neuen, wieder gewählten Präsidenten der Gesellschaft.

 

Zum Abschluss dieser Generalversammlung hielt Herr Präsident Mückler noch eine kurze Ansprache, in der er die Arbeit unserer Gesellschaft lobte und den Wunsch zum Ausdruck brachte, dass auch in Zukunft mit dieser Energie und dem Einsatz im Sinne der Freundschaft der Völker weitergearbeitet wird.                

 

 

 

 

FEBRUAR

Die Faschingszeit war bei der Programmplanung in unserer Gesellschaft der Anlass, wieder einmal eine Sektkellerei zu besuchen und so waren wir bei der sehr bekannten und traditionsreichen Wiener Sektkellerei KATTUS.

 

  Schon bei der Ankunft wurden wir mit einem Glas Sekt verwöhnt. Kellermeister Herbert Pratsch, der in der Branche als der Sektexperte schlechthin gilt, empfing unsere Gruppe und führte uns vorerst in einen Kinosaal, wo wir sehr viel über Sekt, dessen Produktion und auch über die Familie Kattus erfuhren:  

Der Sohn von Johann Kattus, der um 1790 nach Österreich kam lebte vorerst in Stockerau und war als Reisender im Weinhandel unterwegs. Ca. im Jahre 1857 gründete er Am Hof in der Wiener Innenstadt ein Spezereiwarengeschäft. In der ersten Zeit vertrieb er Wein, Kaffee, Südfrüchte, Spirituosen, Tee, Champagner und auch Kaviar. In der Zeit zwischen 1880 und 1918 war er der bedeutendste Kaviarhändler weltweit. Im Besitz der Familie Kattus waren in der Folge einige Kellereien und Weinberge. 1890 wurde die eigene Sekterzeugung aufgenommen. Johann Nepomuk Kattus kreierte die Marke „Hochriegl“, benannt nach seinem besten Weingarten. Hochriegl-Sekt wurde in der Monarchie sehr beliebt; 1898 wurde Kattus zum k.u.k. Hoflieferanten ernannt. Der Erste Weltkrieg und der Zusammenbruch der Monarchie brachten dem Unternehmen schwere Zeiten.

 

 

Bei der Führung durch die Kellerei erfuhren wir sehr viel über die Gärung, die Lagerung und den Weg bis zum Endprodukt, natürlich auch über die Verschiedenheiten der Sorten und deren Qualitätsmerkmale. Die Führung endete mit einer Sektverkostung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JÄNNER

 

Der bereits beliebte und traditionelle Neujahrsbrunch -„nytårsfrokost“ - wurde dieses Mal im sehr schönen und geräumigen Pfarrsaal der Pfarre Schönbrunn Vorpark abgehalten.

 

Viele Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft folgten dieser Einladung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erwartungshaltung im Hinblick auf das Buffet war bei den meisten Gästen aus Erfahrung schon sehr hoch. Nach einer kurzen Begrüßung konnten die Gäste die am Buffet dargebotenen Köstlichkeiten genießen.

 

Vom dänischen Hering, über Lachs, „fiskeboller (Fischbällchen), rullepølser (Rollwurst), flæskesteg (Schweinsbraten), leverpostej (Leberpastete) og sky (Bratensaft)“ fehlte hier nichts typisch Dänisches und für jeden Geschmack war einiges vorhanden.

 

 

 

 

 

Zur Nachspeise gab es noch „wienerbrød (Wienerbrot)“. Garantiert ging auch niemand hungrig nach Hause. 

Mit solch einer gelungenen Veranstaltung das neue Jahr beginnen zu dürfen gibt Mut und Energie für weitere Veranstaltungen.